Am Freitag, den 09.Oktober, führten die Kameraden aus Holdenstedt, Liedersdorf und Beyernaumburg, ihre erste gemeinsame Einsatzübung durch. Einsatzort war die Grundschule Holdenstedt. Einsatzlage war: Rauchentwicklung, eine Person vermisst. Nach kurzer Zeit, waren alle Wehren mit insgesamt vor Ort und gingen zum Innenangriff vor und bauten eine Wasserversorgung auf. Nach kurzer Zeit konnte die leblose Person (eine Puppe) gerettet werden, danach wurde von den Kameraden Entwarnung gegeben .
Danke an alle Kameraden die an dieser Übung teilnahmen und an die Schulleiterin die uns diese Übung ermöglichte. 

"Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr"

#M.M.

Dienstag, der 07. Juli 2015                                      Ein unvergesslicher Abend

 

Es ist 19:38 Uhr, das Thermometer zeigt 32 Grad im Schatten, die Luft ist schwül, doch was in den nächsten knapp 10 Minuten passieren wird, ahnt niemand.

Sturmböen mit Orkancharakter, Starkregen und Hagel, sorgen mit einer unglaublichen Kraft für einen unvergesslichen Abend.

 

Der Sturm hat sich gelegt und die ersten Folgen sind zu sehen, also rückten wir kurz vor 20 Uhr mit unseren 2 Fahrzeugen und zwei Staffeln aus.

In der Liedersdorfer Hauptstraße mussten mehrere Kanaldeckel geöffnet und von Laub und Schmutz befreit werden, da die Straße überschwemmt war. Außerdem musste ein Dach abgedichtet werden, bei welchen einige Ziegeln dem Sturm zum Opfer gefallen waren. Einige Äste wurden von Nebenstraßen entfernt, so das unsere Aufgaben schnell erledigt waren.

Auf Grund der massiven Sturmschäden in der Region kam es zu einer Überlastung der Einsatzleitstelle des Landkreisen. Nach einen kurzen Telefonat mit den Kameraden aus Holdenstedt, eilten wir Ihnen zur Hilfe, da es diesen Ort stärker getroffen hatte, wie wir selbst gleich sehen sollten.

Schon am Ortseingang sah man mit wie viel Kraft das Unwetter zugeschlagen hatte und eine riesige Weide samt Wurzeln einfach umfallen ließ.

Also trafen wir uns mit den Holdenstedter Kameraden, um die Lage und unseres weiteres Vorgehen zu besprechen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kameraden schon die Straße am Dorfrain abgesperrt, da das Planendach der dortigen Biogasanlage dem Sturm nicht Stand halten konnte.

Wir Teilten uns in drei Gruppen auf und fuhren die Straßen der Gemeinde ab, um weiter Schäden zu beseitigen. So mussten wir nach wenigen Minuten die Neue Gartenstraße absperren, da ein Telefonmast, in Höhe der Örtlichen Kindertagesstätte drohte, auf die Straße zu kippen. Zur gleichen Zeit, sperrte eine andere Gruppe bereits die Bauernreihe, Grund war hier eine abgerissene Stromleitung, die auf dem Gehweg hing.

Derweil waren wir schon wieder auf dem Weg zur nächsten abgerissenen Leitung, bei einem Ortsansässigen Dachdeckerbetrieb. In Begleitung eines Elektrikers machten wir die Entdeckung, dass das Stromkabel auf dem metallischen Dachs des Carports und dieses unter Strom setzte. Wir sperrten sofort ab und benachrichtigten den Eigentümer.

Weiter ging es gleich um die Ecke. Gegenüber eines landwirtschaftlichen Betriebes, riss der Sturm ein großes Blechdach einer alten Werkstatt, mehrere hundert Meter mit sich.

Da wir gerade in der Nähe waren, fuhren wir zur Biogasanlage und machten uns ein Bild vom Zustand. Nach kurzer Rücksprache mit den Betreibern der Anlage, konnten wir Entwarnung für diesen Bereich geben.

Die Runde ging weiter, und so kam es das wir im Ortskern eine umgestürzte Tanne vom Gehweg und der angrenzenden Straße entfernen mussten.

Auf unseren nächsten Weg, fiel uns ein Loch im Dach einer Scheune auf, darum sperrten wir unverzüglich den darunter liegenden Gehweg weiträumig ab.

Von Anwohnern wurden wir informiert, das auf der Rückseite der Scheune, die Ziegeln bereits ein Auto demoliert hatten. Nach dem wir wieder am Treffpunkt zurück waren, fuhren wir noch einmal mit den Holdenstedter Kameraden eine Kontrollrunde durch den Ort, ohne neue Schäden festzustellen. Nun war es für uns an der Zeit, nach getaner Arbeit in unseren Heimatort zurück zukehren. Auch hier machten wir noch eine Kontrollfahrt.

Gegen 22:40 Uhr, waren beide Fahrzeuge wieder Einsatzbereit zurück im Gerätehaus.

 

Wir möchten uns recht herzlich bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Holdenstedt bedanken, da dieser Einsatz gezeigt hat, wie gut die Kommunikation und Zusammenarbeit beider Feuerwehren inzwischen funktioniert.

 

 

In diesem Sinne:

 

        „Gott zur Ehr,

 

dem nächsten zur Wehr“ 

 

 

                                                                                                                                    #  M.M.

   

Freiwillige Feuerwehr Liedersdorf

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